BUNTE KNETE • Psychodrama einer Täter-Opfer-Beziehung
Genre: Kammerspiel / Psychodrama
Personen: 2
Akte: 1
Spieldauer: ca. 70 Min.
Vergütung pro Aufführung: Grundsätzlich nach Absprache, ansonsten 10% des Brutto-Eintrittspreises, mindestens aber 35 Euro  (gültig für kleinere nicht subventioinierte Off-Bühnen). Siehe auch Vertrag unter Kontakt-Button.
"Bunte Knete" ist in Berlin auch ein Jargonbegriff und beschreibt die verschieden gefärbten Hämatome auf dem Körper. - Die Vorgeschichte im Drama: Eigentlich wollte Lukas nur helfen. Das bezahlte er mit fünf Jahren seines Lebens. Er wurde von einen Mann mit den Spitznamen "Robbe" ins Koma geprügelt. Danach fand er sozial und gesellschaftlich keinen Anschluss mehr. Er vereinsamte und wurde mittellos. Peter, der Täter, war ein Jahr nach seiner Verurteilung wieder auf freiem Fuß.
Zehn Jahre nach der Tat wird Peter von dem existentiell gescheiterten und verzweifelten Lukas dazu gezwungen sich ihm in einem Dialog zu stellen. Lukas konfrontiert Peter mit dessen Tat und den Verlusten, die er verursacht hat. Um Peter unter Druck zu setzen den Grund für seine damalige Tat preis zu geben, gibt Lukas vor zuerst ihn und dann sich selbst umbringen zu wollen. Als Grund gibt er an, dass sein Leben seither wertlos sei und dass er, Robbe, die Schuld daran trage und darum gleichzeitig auch sein letzter Verbündeter sein müsste. Peter nimmt Lukas nicht ernst. Es gelingt ihm immer wieder Lukas geschickt auszuweichen, und er streitet sogar ab jener Robbe zu sein. Peter ahnt jedoch nicht, das Lukas ihn längst ausgespäht und ein verdrängtes Trauma an Licht bringt, das den bis dahin selbstsicheren Peter die Fassung verlieren lässt.
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