Ein Zulu in Köln • Drama

Genre: Kammerspiel, Drama

Personen: 3 (2 Schauspielerinnen, 1 Schauspieler)

Akte: 3 in einem Bild

Spieldauer: ca. 70 Min

Vergütung pro Aufführung: Grundsätzlich nach Absprache, ansonsten 10% des Brutto-Eintrittspreises, mindestens aber 35 Euro  (gültig für kleinere, nicht subventioinierte Off-Bühnen). Siehe auch Vertrag unter Kontakt-Button.

Dem jungen Programmierer Jabulani steht die Abschiebehaft bevor. NGO Karen hilft ihm wo sie nur kann und stellt den Kontakt zum Anwalt Gideon her. Für ihn ist es reine Routine. Er nimmt die ganze Sache anfangs nicht ernst und hat eher ein Auge auf Karen geworfen. Als Jabulani die Wohnung nur kurz verlässt, um bei einem Freund nach seinem Pass zu suchen, kommt es zwischen Karen und Gideon zum Eklat, weil Gideon plötzlich glaubt, dass Karen ihm nicht mehr vertraut und er sich ärgert sich darauf eingelassen zu haben im Privatraum eines Clienten zu sein.

Als Jabulani wieder kommt steht er zwischen den Stühlen und es entseht eine Atmosphäre der Rivalität zwischen den Männern. Mit der Zeit wird Jabulani immer klarer, dass Gideon ein einsamer Mensch ist, keinen Bezug zu seinen deutsch-algerischen Wurzeln und Traditionen und scheinbar auch keine Ideale hat. Für Jabulani indes gilt das Gegenteil. Er versucht Gideon seine südafrikanischen Wurzeln ein wenig näher zu bringen, ihm seine Vorstellung vom Leben zu vermitteln und ihm klar zu machen was er sich von einem Aufenthalt in Deutschland erhofft.

Kritiken.Nominierungen_A.Weineck